Montag, Mai 27, 2024

King of the Lake 2023

Sonnenschein und 25°C – perfekte Bedingungen zum Zeitfahren beim King of the Lake 2023 am Attersee. Neben drei Einzelstartern waren auch vier foricler als Mannschaft gemeldet. Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns am Vormittag auf den Weg zum Start in Schörfling am Attersee und holten dort unsere Startunterlagen ab. Der Rückweg zum Parkplatz wurde für einen ausführlichen Besuch der Expo genutzt und anschließend wurden Helme und Räder mit den obligatorischen Aufklebern bestückt.
Die Zeit verging wie im Flug und so kam der Start um 13:44:30 Uhr immer näher. Bevor wir uns auf den Weg zur Startrampe machten, fuhren wir uns in der Umgebung von Schörfling ca. 10 km ein, um Beine und Kreislauf zu aktivieren. Auf der Startrampe nahmen wir die vorher abgesprochenen Positionen ein und warteten bereits auf unseren Rädern sitzend mit den Schuhen in den Pedalen eingeklickt auf unsere Startfreigabe.

Nachdem wir von den Startern auf die 47,2 km lange Reise geschickt wurden, nahmen wir unsere Formation in einer Reihe ein und zogen das Tempo über die erste Kuppe direkt nach dem Start gleichmäßig hoch. Wie vorher abgesprochen, wechselten wir die Führung jeweils nach einer Minute, um das Tempo hochzuhalten. Die Strecke am Attersee gilt als flach und schnell, so dass wir zügig zu anderen Mannschaften aufschließen und diese überholen konnten. Für die Schönheiten der Landschaft in dieser Gegend hatten wir bei diesem Tempo leider nur wenig Blicke übrig.
Nach der ersten Hälfte der Strecke hatten wir so eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 46,7 km/h auf unseren Tachos stehen. Die zweite Hälfte der Strecke ist kupierter als der erste Teil, aber wir konnten das Tempo auf einem hohen Niveau halten. Von zahlreichen Zuschauern entlang der Strecke angefeuert, kämpften wir uns auch die letzte 13% steile Rampe ca. 5 km vor dem Ziel hinauf und hielten von da ab das Tempo weiter hoch. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 43,87 km/h erreichten wir nach 1:04:33 das Ziel in Schörfling.

Sichtlich erschöpft, aber überglücklich über unsere Leistung wurden wir im Zielbereich von den Vereinsmitgliedern Manfred und Caro in Empfang genommen, die uns während des gesamten Tages schon unterstützt und während des Rennens mit uns mitgefiebert hatten. Während der Zielverpflegung tauschten wir noch lange Eindrücke, Erlebnisse und Emotionen aus dem Rennen aus, bevor wir uns wieder auf den Heimweg machten.