Mittwoch, Juni 12, 2024

4 Tage fuhren die Breitensportler im Grenzgebiet Deutschland - Frankreich nach Wissembourg

vogesen01Bei schönstem Sommerlichem Wetter ging es gleich nach der Ankunft zu einer Visite in das Deutsch-Französische Grenzstädtchen Wissembourg. Die Route führte von Dahn Richtung Lembach um dann nach kleinem Anstieg und einer rasanten Abfahrt direkt in Wissembourg zu enden. Bei strahlendem Sonnenschein wurde eine Pause in der Innenstadt eingelegt. Lediglich die hohen Preise trübten etwas die Freude.
Zurück in Richtung Dahn ging es immer an der Wieslauter entlang flach dahin. Ein letzter 200m langer 24%iger Anstieg zur Unterkunft verlangte von den Fahrern alles ab.

Tour entlang der "Hackmesserseite"
Eine Hügeltour mit ständigem Überqueren der Grenze stand am folgenden Tag im Programm. Über Dahn in Richtung Eppenbrunn fahrend kündigten schwarze Wolken am Himmel sich als Vorboten eines Unwetters an. Nach 25km war es soweit dass die Bäume des Pfälzerwaldes Schutz vor einem Platzregen bieten mussten. Nach ca. 20 Minuten Zwangspause ging es weiter den ersten Anstieg hinauf in den Grenzort Schweix. Eine Garage musste erneut als Schutz vor dem nächsten Platzregen herhalten. Dies sollte es dann auch für diesen Tag gewesen sein. Der nächste Anstieg führte uns nach Leiderschied in Frankreich, weiter nach Waldhouse an wilden unberührten Bächen vorbei hinauf nach Dorst, runter nach Rolbing Über die Grenze zurück nach Deutschland hinauf nach Riedelberg. Über Ausläufer der "Sickinger Höhe", eine Ackerlandes am Rande des westlichen Pfälzerwaldes gelegen ging es weiter wieder in die Wälder.
Über den Staussteinerhof hinab ins Tal, und wieder einen Anstieg Richtung Kröppen hinauf. Erste Ermüdungserscheinungen machten sich bemerkbar und alle warteten dass endlich die Wohlverdiente Pause eingelegt werden konnte. Diese sollte auch bald folgen, jedoch nicht ohne vorher die Grenze ein drittes mal in Richtung Walschbronn zu passieren um anschließend einen langen harten 16%ter zu bezwingen.
Über die Zahl der Kuchen welche einige anschließend von einigen "bezwungen wurden" schweigt der Autor. Derart gestärkt waren alle froh dass die am Vormittag gefahrene Strecke nun fasst nur noch bergab gefahren werden musste.Nach 120km kamen wir über Dahn fahrend in Bruchweiler an. Noch 200m 24% Steigung und schon war es geschafft.

La Citadelle
Die geplante Tour in das Bärental fiel leider heftigem Regen zum Opfer. Kulturelles wurde deswegen in Erwägung gezogen und die Citadelle in Bitche besichtigt.
Bei dieser Festung handelt es sich um ein über dem Städtchen Bitche trohnenden Festungsbollwerk.
Ruhmreiches gab es aus der Zeit des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 zu erfahren. Dass die moderne Zeit auch vor dieser Festung nicht halt machte zeigte sich bei der Führung. Ausgestattet mit Kopfhörern war die komplette Besichtigung auf moderne Art und Weise Audiovisuell. Schade, dass dabei das geschichtliche der Festung zu kurz kam und primär die Zeit im 19.ten Jahrhundert behandelt wurde.
Anschließend ging es zum Essen nach Waldhouse, einen Orten den wir bereits am Vortag mit dem Rad passierten.

Über Eschkopf und Kalmit
In die tiefen Regionen des Pfälzerwaldes führte und diese Tour.
Beginnend von Dahn, vorbei an der Burg Berwartstein führte uns der Weg nach Wilgartswiesen wo ein 6km langer Anstieg auf den Hermersberger Hof folgen sollte. Steigungen von 15% zu Beginn forderten speziell von unserem Tandem-Team alles ab. Weiter führte und der Weg mitten durch den Pfälzer Wald Richtung Johanneskreuz, durch das Elmsteiner Tal.
In der Talsohle entlang ging es ca. 20km weiter ehe nach rechts der Anstieg der Totenkopfstrasse begann. Nach 7km war der Gipfel erreicht und wir wurden durch eine rasante Abfahrt für die Strapazen des Anstieges entschädigt. Festzustellen war dabei: Tandems sind zwar Bergauf langsam, aber Bergab umso schneller. Angekommen in Sankt Martin, mitten im Weinbaugebiet an der Haardt gelegen machten wir eine kleine Pause in einem Cafe welches wir schon letztes Jahr in guter Erinnerung hatten.
Weiter entlang der Haardt, vorbei an Weinbergen ging es einen kleinen Anstieg nach Ramberg hinauf in Richtung Annweiler am Fuße der Festung Trifels gelegen weiter.
Flach und im Tale entlang der Bäche ging der Weg zurück nach Bruchweiler welches wir nach 125km erreichten. Ein letztes mal 24% und vorbei war es.
Man setzte sich gemütlich zusammen lies die Zeit Revue passieren, genoss das eine oder andere Gläschen Wein, ehe man es sich Abends bei Fisch oder anderen lokalen Spezialitäten gut gehen lies.